Faszien Distorsions Modell (FDM)

Das Faszien-Distorsions-Modell (FDM) ist eine neue Methode zur Schmerztherapie in der Medizin. Gebildet aus den lateinischen Begriffen "Fascia" (Bündel) und "Distorsio" (Verdrehung / Verrenkung), wird das FDM sehr effektiv bei Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates eingesetzt. Anwendung findet das FDM u. a. bei Schulterschmerzen, Rückenschmerzen (Bandscheibenvorfall, Arthrose, Hexenschuss etc.),

 

Der Begriff „FaszienDistorsionsModell (FDM)“ setzt sich aus 3 Worten zusammen:

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die aus Sicht des FDM der Schlüssel in der Diagnostik und Behandlung von körperlichen Beschwerden sind. Die medizinische Wissenschaft erkennt heute die wichtige Rolle an, die Faszien im Körper spielen und unterstützt damit den Ansatz des FDM.

Distorsionen sind Verdrehungen und Verrenkungen. FaszienDistorsionen sind anatomische Veränderungen von Faszien, die zu körperlichen Beschwerden führen können. Jede FaszienDistorsion kann durch spezifische Behandlungstechniken prinzipiell korrigiert werden.

Als Modell wird das FDM stetig weiterentwickelt. Die wissenschaftliche Forschung im Bereich der Faszien und des Bindegewebes sowie eine stetig wachsende Zahl von klinischen Wirksamkeitsstudien dokumentieren die Effektivität des FDM und helfen, medizinische Probleme schnell und effektiv zu lösen.

Beispielsweise werden akute Verletzungen wie eine Knöchelverstauchung nicht vorrangig als Gewebeschädigung betrachtet. Das FDM misst der traumatisch bedingten Verformung der Faszien größere Wichtigkeit bei. Wird diese Formveränderung korrigiert, kann mit einer sofortigen Verbesserung der Belastbarkeit und einer Schmerzreduktion gerechnet werden.

Bei chronischen Schmerzen, die bis jetzt oft nur unzureichend behandelt werden konnten, zielt die FDM Behandlung darauf ab, durch intensive Arbeit an den Faszien Adhäsionen und Verklebungen des Bindegewebes zu lösen, um diese Beschwerden damit wieder in einen behandelbaren Zustand zu versetzen.